Fortbildungskalender

Hier finden Sie unser aktuelles Fortbildungsangebot für Apotheker/innen und alle Berufsgruppen in der Apotheke.
Für die Veranstaltungen können Sie sich online anmelden

Die Vergabe der Teilnahmeplätze erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.


Derzeit planen wir unserer Fortbildungsveranstaltungen ausschließlich in Online-Formaten.

Neu sind die kostenfreien Videos im internen Mitgliederbereich unter „Pharmakotherapie im Zeichen von Corona“.

Sobald die sichere Durchführung von Präsenzveranstaltungen wieder möglich ist, informieren wir hier über unsere Planungen.



 

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Vollgedröhnt & weggeballert – Heilmittel als Highmittel

20-207
Mi. 23.09.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Pharmazeutisches Personal
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:   Grit Spading
Vollgedröhnt und weggeballert – Heilmittel als Highmittel

„Ich brauche das Medikament aus medizinischen Gründen, das ist alles mit meinem Arzt abgesprochen…“ so oder so ähnlich verteidigen Betroffene gern eine Langzeiteinnahme. In manchen Fällen ergibt sich jedoch der Verdacht eines problematischen Medikamentengebrauchs. Anhand welcher Anzeichen der Fehlgebrauch in der Apotheke zu erkennen ist und welche Maßnahmen erfolgen können, werden in diesem Vortrag erläutert.

Die zum Missbrauch oder zur Abhängigkeit führenden Medikamentengruppen sind bekannt und kommen im Rahmen dieser Fortbildung zur Sprache. Die Referentin stellt die wichtigsten Gruppen von Arzneimitteln mit bekanntem und relevantem Missbrauchs- bzw. Abhängigkeitspotenzial vor. Bedeutsam sind nicht nur Stoffe, die der Verschreibungspflicht unterliegen, sondern gleichermaßen auch diejenigen, die dem Patienten im Wege der Selbstmedikation zugänglich sind. Im zweiten Fall ist die Apotheke die einzige Institution, die präventiv eingreifen und bei der Lösung des Problems Medikamentenabhängigkeit mitwirken kann.

Es werden Grundlagen zur Medikamentenabhängigkeit, zum Missbrauch pharmazeutischer Stoffe (vorwiegend zum Berauschen) besprochen aber auch Wege aufgezeigt, wie man sich einer Konfliktsituation mit dem Patienten oder mit dem verschreibenden Arzt stellt!

Inhalte
· Mechanismen bei der Entstehung einer Medikamentenabhängigkeit
bzw. eines Medikamentenmissbrauchs
· Medikamente mit Abhängigkeits- und Missbrauchspotential
· Umgang mit Suchtkranken oder Patienten mit einer Abhängigkeitsgefährdung


Hämophiliepräparate aus der Apotheke: Was ändert sich für Apotheken und Patienten?

20-252
Mo. 28.09.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Pharmazeutisches Personal
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Dr. Christian Ude
Patienten mit Hämophilie erhalten seit 01. September diesen Jahres, anders als gewohnt, ihre Hämophiliepräparate in Apotheken. Das zunächst umstrittene Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV), gibt die Versorgung mit diesen sensiblen Arzneimitteln in die Hand der Apotheken.

Apotheken sind mit qualitätssichernden Maßnahmen, Dokumentations- und Meldepflichten bestens vertraut. Dennoch gibt es einige charakteristische Anforderungen, die es zusätzlich zu beachten gilt. Um die Patienten gerade in der Umstellungsphase mit ihren Fragen, Unsicherheiten und Ängsten aufzufangen, sollten die Apotheken gut vorbereitet sein.

In dieser Live-Online-Fortbildung fasst der Referent die sich aus dem neuen Vertriebsweg ergebenden spezifischen Regelungen zusammen und zeigt auf, welche sinnvollen Vorbereitungen in der Apotheke getroffen werden können.

Inhalte:

Neuregelungen gemäß GSAV
korrekte Verordnung, Rezeptbelieferung und -abrechnung
Dokumentations- und Meldepflichten
Lagerung und Vorratshaltung
Organisation von Notfalldepots
Zusammenarbeit mit Hämophilie-Zentren bzw. –Praxen
Therapieoptionen (Faktorpräparate und monoklonale Antikörper)

Heparine

20-251
Do. 01.10.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Apotheker
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Dr. Ralf Goebel
Dieses Fortbildungsangebot richtet sich speziell und exklusiv an Teilnehmer der Fortbildungen Blutgerinnung Teil 1 und 2 vom 12. und 22. August.

Es knüpft an das dort erworbene Wissen an und ist deshalb dieser Zielgruppe vorbehalten.

Sollten Sie als Nicht-Teilnehmer dieser Webseminare Interesse an einer Fortbildung über Heparine haben, schreiben Sie uns gerne eine formlose E-Mail an j.clement@ak-sh.aponet.de


AMTS-Kompetenz: Informationsrecherche und Risikokommunikation

20-245
Do. 22.10.2020, 09:00 - 16:00
Online-Fortbildung
Seminar/Kurs/Workshop für Apotheker
Kat. 1a
7 Punkte / 60,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Dr. Ralf Goebel
AMTS-Kompetenz-Seminar: Informationsrecherche und Risikokommunikation

In diesem Seminar wird Ihnen ein Überblick über die wichtigsten Informationsquellen für die Internet-gestützte Recherche von Nebenwirkungen, Interaktionen und weiteren arzneimittelbezogenen Problemen vermittelt. Anhand von Patientenbeispielen werden die Methoden zur Identifizierung und Bewertung von Verdachtsfällen unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) vorgestellt und die Kommunikations- und Meldewege für Apotheken bei Risikoverdachtsfällen erläutert.

Durch kompetente und individuelle Beratung lassen sich sowohl die Therapieergebnisse wie auch die Arzneimitteltherapiesicherheit entscheidend verbessern. Nicht in allen Fällen sind jedoch Nebenwirkungen vermeidbar. Welche Strategien zur Vermeidung von Medikationsfehlern bzw. Minimierung von Nebenwirkungen und Interaktionen erfolgversprechend sind, soll in diesem Seminar erarbeitet werden.

Des Weiteren wird der Einsatz von Schulungsmaterialien mit dem Blaue-Hand-Symbol diskutiert und die pharmazeutische Recherche von Patienteninformationen im Internet demonstriert.

Seminarinhalte:
• Suchstrategien und Quellenauswahl im Internet
• Werkzeugkasten für die Arzneimittelinformation in der Apotheke
• Informationsquellen bei Fragen zu Nebenwirkungen und Medikationsfehlern
• Recherchequellen und Bewertungstipps bei Interaktionsmeldungen
• Patienteninformationen: Zuverlässige Quellen im Internet

Bitte beachten Sie die zusätzliche Möglichkeit eines kostenfreien Technikchecks mit unserem Referenten. Wir empfehlen diesen Check allen Teilnehmern, die erstmalig eine Onlinefortbildung über GoToWebinar besuchen. Machen Sie bitte sehr gerne Gebrauch hiervon, denn wir möchten einen pünktlichen und reibungslosten Start des Online-Seminares gewährleisten. Der abendliche Termin hierfür wird in der Zusage bekanntgemacht.

Referent:
Dr. Ralf Goebel
Zielgruppe: Apotheker (geeignet auch für ATHINA-Apotheker und Krankenhausapotheker)

Fachfortbildung: Häufige Erkrankungen der Gesichtshaut

20-238
Sa. 24.10.2020, 10:00 - 17:00
Online-Fortbildung
Seminar/Kurs/Workshop für Pharmazeutisches Personal
Kat. 1a
7 Punkte / 60,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Dr. Kathrin Büke
Häufige Erkrankungen der Gesichtshaut

Flächige Rötungen, erweiterte Äderchen oder Pusteln. Entzündliche Veränderungen der Gesichtshaut können ganz unterschiedliche Ursachen haben und die Auslöser sind oft nicht nur auf der Hautoberfläche zu suchen. Allen gemeinsam ist, dass für die weithin sichtbaren, kosmetisch und auch psychisch belastenden Hauterkrankungen soziale und häufig auch berufliche Folgen wissenschaftlich dokumentiert sind. Um Patienten, die unter hartnäckigen meist chronischen Erkrankungen wie z.B. Rosacea, Periorale Dermatitis und Seborrhoischem Ekzem leiden, kompetent und ganzheitlich zu betreuen, bedarf es fundierter Kenntnisse zur Klinik und möglichen Therapieoptionen.

Die Referentin gibt einen allgemeinen Überblick über die häufigsten Ursachen von entzündlichen Veränderungen der Gesichtshaut, informiert über Abgrenzungsmöglichkeiten bei Erkrankungen mit ähnlichem klinischen Bild und stellt aktuelle Behandlungskonzepte vor, die sich an den derzeit geltenden Medizinischen Leitlinien orientieren. Zusätzlich erhalten Sie viele praktische Tipps für eine prozessadaptierte medizinische Hautpflege und Empfehlungen, die den Heilungsprozess im Rahmen eines ganzheitlichen pharmazeutischen Betreuungskonzeptes unterstützen. Praktische Übungen im Seminar sichern zusätzlich die unmittelbare und aktive Anwendung der Lerninhalte.

Seminarinhalte:
• Medizinische Grundlagen
• Überblick häufig entzündlicher Veränderungen der Gesichtshaut
• Darstellung der verschiedenen Krankheitsstadien mit Hilfe von Bilddokumenten
• Bedeutung der Grundversorgung - Medizinische Hautreinigung und Hautpflege
• Zusätzliche Hilfe in akuten Krankheitsphasen - praxisorientierte Hinweise und Informationen zu schulmedizinischen und komplementären Therapieansätzen für die aktive Beratung in der Apotheke
• Spezifische Therapie gem. Leitlinien

Referentin: Dr. Kathrin Büke, Apothekerin und Heilpraktikerin

Hormonersatztherapie bei Mann und Frau – und alles wird wieder gut?

20-244
Do. 29.10.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Pharmazeutisches Personal
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Prof. Dr. med. Thomas Herdegen
Hormonersatztherapie bei Mann und Frau – und alles wird wieder gut?

Die Hormonersatztherapie (HET), die durch Altersprozesse nachlassende Produktion von Sexualhormonen zu substituieren, ist ein per se absolut sinnvoller Ansatz. Darin unterscheidet sich die HET in nichts von anderen Ersatztherapien, sei es der Mangel an Elektrolyten, Vitamin D oder Schilddrüsenhormon.

Die HET der Frau ist durch ein teils fehlerhaft errechnetes, teils überschätztes Brustkrebsrisiko in Misskredit geraten, inzwischen aber raten die Fachärzte wieder zur HET. Der Referent diskutiert die endokrinen Grundlagen der Sexualhormone, die Symptome eines Hormonmangels und seine Behandlungsbedürftigkeit sowie die Vor- und Nachteile einer HET. Es geht um weit mehr als „nur“ um Brustkrebsrisiko. Und wir wollen wissen, was Phytotherapeutika leisten.

Es geht aber auch um den Mann. Die HET des Mannes wird einerseits überschätzt, andererseits zu wenig verordnet. Das liegt u.a. am schwierig einzuschätzenden
Ausmaß des Androgen-Mangels. Limitiert beispielsweise eine
benigne Prostatahyperplasie eine HET und wann und was sollte ein Mann nehmen?

Merke: es ist immer besser die Ursache einer Dysfunktion oder Störung zu beseitigen (hier HET), als die Symptome der Dysfunktion zu behandeln (Antidepressiva, Schlafmittel, Alkohol etc.).

Inhalte:
• endokrine Grundlagen der Sexualhormone
• Symptome eines Hormonmangels
• Behandlungsbedürftigkeit eines Hormonmangels
• Vor- und Nachteile einer Hormonersatztherapie bei der Frau und dem Mann

Pharmakotherapie bei Polymedikation - Neue Patientenfälle

20-234
Mi. 04.11.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Apotheker + PhiPs
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Prof. Dr. Walter Raasch
Pharmakotherapie bei Polymedikation - Neue Patientenfälle

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um den zweiten Vortrag der FORTBILDUNGSSERIE „Pharmakotherapie bei Polymedikation“, in der der Referent neue Fallbeispiele bespricht. Fast die Hälfe der Patienten in Deutschland werden
polypharmazeutisch behandelt, mit steigender Tendenz. Von Multimorbidität und Polypharmazie sind vor allem ältere Patienten (>65 Jahre) betroffen, bei denen Einschränkungen in den Organfunktionen zudem die Richtigkeit einer Therapie erschweren. Es ist bekannt, dass multimorbide Patienten unter
Polypharmazie zu etwa einem Viertel potenziell inadäquate Medikamenteerhalten. Polypharmazie führt also zu einem enormen Risikoanstieg für unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen zwischen den Arzneistoffen. Um auftretende Beschwerden aus Neben- oder Wechselwirkungen zu lindern,
wird häufig die medikamentöse Therapie weiter eskaliert.
Ziel der Fortbildungsveranstaltung soll sein, anhand ausgewählter, praktischer Patientenfälle, die Sinnhaftigkeit der verschriebenen Medikamente und deren potentielle Interaktionen zu besprechen, zu überlegen, ob eine „Demedikamentation“ im Sinne einer Arzneimittel-Deeskalation nicht ein „Mehr“ für den Patienten darstellt, sowie nach Alternativen zur Verbesserung der Therapie zu suchen.

Patientenfälle ganz praktisch
Weniger Medikamente sind oft mehr
Patientenmedikation: Der zweite Blick lohnt sich
Lernen am Beispiel

Hormonersatztherapie bei Mann und Frau – und alles wird wieder gut?

20-246
Mi. 11.11.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Pharmazeutisches Personal
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Prof. Dr. med. Thomas Herdegen
Hormonersatztherapie bei Mann und Frau – und alles wird wieder gut?

Die Hormonersatztherapie (HET), die durch Altersprozesse nachlassende Produktion von Sexualhormonen zu substituieren, ist ein per se absolut sinnvoller Ansatz. Darin unterscheidet sich die HET in nichts von anderen Ersatztherapien, sei es der Mangel an Elektrolyten, Vitamin D oder Schilddrüsenhormon.

Die HET der Frau ist durch ein teils fehlerhaft errechnetes, teils überschätztes Brustkrebsrisiko in Misskredit geraten, inzwischen aber raten die Fachärzte wieder zur HET. Der Referent diskutiert die endokrinen Grundlagen der Sexualhormone, die Symptome eines Hormonmangels und seine Behandlungsbedürftigkeit sowie die Vor- und Nachteile einer HET. Es geht um weit mehr als „nur“ um Brustkrebsrisiko. Und wir wollen wissen, was Phytotherapeutika leisten.

Es geht aber auch um den Mann. Die HET des Mannes wird einerseits überschätzt, andererseits zu wenig verordnet. Das liegt u.a. am schwierig einzuschätzenden
Ausmaß des Androgen-Mangels. Limitiert beispielsweise eine
benigne Prostatahyperplasie eine HET und wann und was sollte ein Mann nehmen?

Merke: es ist immer besser die Ursache einer Dysfunktion oder Störung zu beseitigen (hier HET), als die Symptome der Dysfunktion zu behandeln (Antidepressiva, Schlafmittel, Alkohol etc.).

Inhalte:
• endokrine Grundlagen der Sexualhormone
• Symptome eines Hormonmangels
• Behandlungsbedürftigkeit eines Hormonmangels
• Vor- und Nachteile einer Hormonersatztherapie bei der Frau und dem Mann

Hormonersatztherapie bei Mann und Frau – und alles wird wieder gut?

20-247
Do. 19.11.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Pharmazeutisches Personal
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Prof. Dr. med. Thomas Herdegen
Hormonersatztherapie bei Mann und Frau – und alles wird wieder gut?

Die Hormonersatztherapie (HET), die durch Altersprozesse nachlassende Produktion von Sexualhormonen zu substituieren, ist ein per se absolut sinnvoller Ansatz. Darin unterscheidet sich die HET in nichts von anderen Ersatztherapien, sei es der Mangel an Elektrolyten, Vitamin D oder Schilddrüsenhormon.

Die HET der Frau ist durch ein teils fehlerhaft errechnetes, teils überschätztes Brustkrebsrisiko in Misskredit geraten, inzwischen aber raten die Fachärzte wieder zur HET. Der Referent diskutiert die endokrinen Grundlagen der Sexualhormone, die Symptome eines Hormonmangels und seine Behandlungsbedürftigkeit sowie die Vor- und Nachteile einer HET. Es geht um weit mehr als „nur“ um Brustkrebsrisiko. Und wir wollen wissen, was Phytotherapeutika leisten.

Es geht aber auch um den Mann. Die HET des Mannes wird einerseits überschätzt, andererseits zu wenig verordnet. Das liegt u.a. am schwierig einzuschätzenden
Ausmaß des Androgen-Mangels. Limitiert beispielsweise eine
benigne Prostatahyperplasie eine HET und wann und was sollte ein Mann nehmen?

Merke: es ist immer besser die Ursache einer Dysfunktion oder Störung zu beseitigen (hier HET), als die Symptome der Dysfunktion zu behandeln (Antidepressiva, Schlafmittel, Alkohol etc.).

Inhalte:
• endokrine Grundlagen der Sexualhormone
• Symptome eines Hormonmangels
• Behandlungsbedürftigkeit eines Hormonmangels
• Vor- und Nachteile einer Hormonersatztherapie bei der Frau und dem Mann

Faszination Faszien

20-242
Mo. 23.11.2020, 20:00 - 22:00
Kiel, Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Vortrag für Pharmazeutisches Personal
Kat. 3
3 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Dr. phil. Antonia Kastendiek
Faszination Faszien

Wiederholungsveranstaltung. Neue Erkenntnisse über das formgebende Bindegewebe lassen den Schluss zu, dass die Ursache für Rückenschmerzen häufig verklebte Faszien sind. Das ist eine gute Erkenntnis, denn das bedeutet, dass nicht jeder Schmerz gleich auf eine Schädigung der Bandscheiben oder Gelenken hinweist. In dieser Fortbildung wird vermittelt, was im Gewebe passiert, wenn Faszien verkleben. Sie können nachvollziehen, auf welche Weise Verklebungen harmonische Bewegungen in den Muskeln und Gelenken verhindern und in blockierten Bereichen Schmerzen entstehen. Sie lernen verschiedene Ursachen für fasziale Schmerzen kennen und wir klären die Frage, warum so viele von uns von Rückenschmerzen betroffen sind.
In der Diskussion über eine angemessene Therapie müssen wir uns fragen, warum die Einnahme von Schmerzmitteln bei unveränderten Bewegungsgewohnheiten leider meist nicht ausreicht, um Schmerzen nachhaltig zu vermeiden. An dieser Stelle muss der Patient entscheiden, ob er eine aktive weiterführende Therapie als Hilfestellung ansieht, um zukünftige Schmerzepisoden zu verhindern. Die Fortbildung stellt neueste Erkenntnisse aus Faszienforschung, Manueller- und Bewegungstherapie systematisch für die Beratertätigkeit im Apothekenteam zur Verfügung. Sie schließt somit die Lücke zwischen medizinischem bzw. therapeutischem Wissen und den aktuellen Diskussionen über einen gesunden „Lifestyle“.
Inhalte:
• In dieser Fortbildung lernen Sie verschiedene Ursachen für Faszienverklebungen kennen.
• Sie verstehen, warum es hilfreich ist, den optimalen Gebrauch unseres Körpers zu kennen, wenn man Faszienverklebungen vermeiden oder lösen möchte.
• Sie kennen verschiedene aktive Methoden, Selbsthilfestrategien und Bewegungsformen, die bei Faszienverklebungen helfen.
• Sie lernen zu unterscheiden, welche passiven Therapien – ausgeführt von unterschiedlich ausgebildeten Therapeuten – für welche Schmerzproblematiken die Richtigen sind.

Pharmakotherapie bei Polymedikation - Neue Patientenfälle

20-235
Do. 26.11.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Apotheker + PhiPs
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Prof. Dr. Walter Raasch
Pharmakotherapie bei Polymedikation - Neue Patientenfälle

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um den zweiten Vortrag der FORTBILDUNGSSERIE „Pharmakotherapie bei Polymedikation“, in der der Referent neue Fallbeispiele bespricht. Fast die Hälfe der Patienten in Deutschland werden
polypharmazeutisch behandelt, mit steigender Tendenz. Von Multimorbidität und Polypharmazie sind vor allem ältere Patienten (>65 Jahre) betroffen, bei denen Einschränkungen in den Organfunktionen zudem die Richtigkeit einer Therapie erschweren. Es ist bekannt, dass multimorbide Patienten unter
Polypharmazie zu etwa einem Viertel potenziell inadäquate Medikamenteerhalten. Polypharmazie führt also zu einem enormen Risikoanstieg für unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen zwischen den Arzneistoffen. Um auftretende Beschwerden aus Neben- oder Wechselwirkungen zu lindern,
wird häufig die medikamentöse Therapie weiter eskaliert.
Ziel der Fortbildungsveranstaltung soll sein, anhand ausgewählter, praktischer Patientenfälle, die Sinnhaftigkeit der verschriebenen Medikamente und deren potentielle Interaktionen zu besprechen, zu überlegen, ob eine „Demedikamentation“ im Sinne einer Arzneimittel-Deeskalation nicht ein „Mehr“ für den Patienten darstellt, sowie nach Alternativen zur Verbesserung der Therapie zu suchen.

Patientenfälle ganz praktisch
Weniger Medikamente sind oft mehr
Patientenmedikation: Der zweite Blick lohnt sich
Lernen am Beispiel

Pharmakotherapie bei Polymedikation - Neue Patientenfälle

20-236
Di. 01.12.2020, 20:00 - 21:30
Online-Fortbildung
Vortrag für Apotheker + PhiPs
Kat. 3
2 Punkte / 10,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Prof. Dr. Walter Raasch
Pharmakotherapie bei Polymedikation - Neue Patientenfälle

Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um den zweiten Vortrag der FORTBILDUNGSSERIE „Pharmakotherapie bei Polymedikation“, in der der Referent neue Fallbeispiele bespricht. Fast die Hälfe der Patienten in Deutschland werden
polypharmazeutisch behandelt, mit steigender Tendenz. Von Multimorbidität und Polypharmazie sind vor allem ältere Patienten (>65 Jahre) betroffen, bei denen Einschränkungen in den Organfunktionen zudem die Richtigkeit einer Therapie erschweren. Es ist bekannt, dass multimorbide Patienten unter
Polypharmazie zu etwa einem Viertel potenziell inadäquate Medikamenteerhalten. Polypharmazie führt also zu einem enormen Risikoanstieg für unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen zwischen den Arzneistoffen. Um auftretende Beschwerden aus Neben- oder Wechselwirkungen zu lindern,
wird häufig die medikamentöse Therapie weiter eskaliert.
Ziel der Fortbildungsveranstaltung soll sein, anhand ausgewählter, praktischer Patientenfälle, die Sinnhaftigkeit der verschriebenen Medikamente und deren potentielle Interaktionen zu besprechen, zu überlegen, ob eine „Demedikamentation“ im Sinne einer Arzneimittel-Deeskalation nicht ein „Mehr“ für den Patienten darstellt, sowie nach Alternativen zur Verbesserung der Therapie zu suchen.

Patientenfälle ganz praktisch
Weniger Medikamente sind oft mehr
Patientenmedikation: Der zweite Blick lohnt sich
Lernen am Beispiel

Arzneistoffe mit Wirkung auf die Blutgerinnung Teil 1: Thrombozytenaggregations-/funktionshemmer

21-102
Fr. 22.01.2021, 15:00 - 19:00
Online-Fortbildung
Seminar/Kurs/Workshop für Apotheker
Kat. 1a
5 Punkte / 30,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Dr. Ralf Goebel
Arzneistoffe mit Wirkung auf die Blutgerinnung
Teil 1:Thrombozytenaggregations-/funktionshemmer

Der Referent hat das Wissen zu Arzneistoffen mit Wirkung auf die Blutgerinnung kompakt vorbereitet und wird dieses in zwei, unabhängig voneinander buchbaren, Webinaren präsentieren.

In diesem ersten Teil erläutert er thromboembolische Erkrankungen sowie die Anwendungsgebiete und pharmakologischen Eigenschaften der Thrombozytenaggregationshemmer (TAH) mit praxisrelevanten Anwendungshinweisen für das Therapie-Management bei Erstverordnung, Therapieumstellung, vor/nach medizinischen Eingriffen und bei häufigen arzneimittelbezogenen Problemen (z.B. Interaktionen). Weiterhin werden Ihnen AMTS-Informationsquellen online vorgestellt.

Inhalte
• Pharmakologie der Thrombozytenaggregationshemmer (TAH)
• Indikationen, Kontraindikationen und Interaktionen
• Beratungshinweise zur Vermeidung von Medikationsfehlern und Blutungsrisiken
• Informationsquellen/ AMTS-Materialien für Patienten mit oralen Antikoagulanzien

Bitte beachten Sie die zusätzliche Möglichkeit eines kostenfreien Technikchecks mit unserem Referenten. Wir empfehlen diesen Check allen Teilnehmern, die erstmalig eine Onlinefortbildung über GoToWebinar besuchen. Machen Sie bitte sehr gerne Gebrauch hiervon, denn wir möchten einen pünktlichen und reibungslosten Start des Online-Seminares gewährleisten. Der abendliche Termin hierfür wird in der Zusage bekanntgemacht.

Zielgruppe: Teilnehmer an ATHINA-Basisseminaren und Krankenhausapotheker

Arzneistoffe mit Wirkung auf die Blutgerinnung Teil 2: Orale Antikoagulanzien

21-103
Mi. 27.01.2021, 15:00 - 19:00
Online-Fortbildung
Seminar/Kurs/Workshop für Apotheker
Kat. 1a
5 Punkte / 30,00 Euro
 
Veranstalter:  Akademie für pharmazeutische Fortbildung und Qualitätssicherung
Ansprechpartner:  Heike Hartung
Telefon:  0431/57935-24
Referent/in:  Dr. Ralf Goebel
Arzneistoffe mit Wirkung auf die Blutgerinnung
Teil 2: Orale Antikoagulanzien

Der Referent hat das Wissen zu Antithrombotika kompakt vorbereitet und wird dieses in zwei, unabhängig voneinander buchbaren, Webinaren präsentieren. In diesem zweiten Teil erläutert er die Anwendungsgebiete und pharmakologischen Eigenschaften der Vitamin-K-Antagonisten (VKA) und direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) mit praxisrelevanten Anwendungshinweisen für das Therapie-Management bei Erstverordnung, Therapieumstellungen, vor/nach medizinischen Eingriffen und bei häufigen arzneimittelbezogenen Problemen (z.B. Interaktionen, Blutungen). Weiterhin werden Ihnen AMTS-Informationsquellen online vorgestellt.

• Pharmakologie der Direkten oralen Antikoagulanzien und Vitamin K Antagonisten
• Indikationen, Kontraindikationen und Interaktionen
• Beratungshinweise zur Vermeidung von Medikationsfehlern und Blutungsrisiken
• Informationsquellen/ AMTS-Materialien für Patienten mit oralen Antikoagulanzien

Bitte beachten Sie die zusätzliche Möglichkeit eines kostenfreien Technikchecks mit unserem Referenten. Wir empfehlen diesen Check allen Teilnehmern, die erstmalig eine Onlinefortbildung über GoToWebinar besuchen. Machen Sie bitte sehr gerne Gebrauch hiervon, denn wir möchten einen pünktlichen und reibungslosten Start des Online-Seminares gewährleisten. Der abendliche Termin hierfür wird in der Zusage bekanntgemacht.

Zielgruppe: Teilnehmer an ATHINA-Basisseminaren und Krankenhausapotheker
 

 

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